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	<title>Kommentare zu: China, Tibet, Olympia?</title>
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	<description>Eine Diktatur unter Beobachtung</description>
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		<title>Von: Olaf</title>
		<link>http://www.chinawatchblog.de/test-tibet.html/comment-page-1#comment-84</link>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 21:38:12 +0000</pubDate>
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		<description>Olympische Spiele in Peking: Ja oder Nein?

Die Diskussion &#252;ber einen Boykott der olympischen Spiele aufgrund der aktuellen Situation in Tibet wird inzwischen sehr intensiv gef&#252;hrt und die Meinungsmehrheit zwischen Bef&#252;rwortern und Gegnern wechselt nahezu t&#228;glich. Genauer betrachtet, wird die Diskussion jedoch sehr einseitig gef&#252;hrt. Zum einen geht die chinesische F&#252;hrung nicht erst seit den letzten Protesten in Tibet sehr hart gegen Regimekritiker vor. Eine Diskussion &#252;ber die Austragung der olympischen Spiele in China h&#228;tte also schon bei der Vergabe vor sieben Jahren an Peking gef&#252;hrt werden m&#252;ssen. Geschehen ist dies jedoch nicht oder nur sehr leise.  Zum anderen soll hier auf dem R&#252;cken der Sportler eine Saktionierung Chinas ausgetragen werden. Diese sind jedoch eines der schw&#228;chsten Glieder in den internationalen Beziehungen zu China. Was w&#228;re, wenn die olympischen Spiele nicht gerade in diesem Sommer in China stattfinden w&#252;rden. Welche Argumente  w&#252;rden dann die Debatte zum Thema Tibet bestimmen? Fraglich ist zudem, ob ein Boykott der olympischen Spiele tats&#228;chlich eine Ver&#228;nderung zu Gunsten der Menscherechte bewirken oder diesem Ansinnen nicht sogar zuwider laufen w&#252;rden. Die Erfahrung zumindest hat gezeigt (siehe die olympischen Spiele in Moskau), dass ein Fernbleiben von den Spielen wenig nutzt. 
So verwundert es, dass trotz dieser regen &#246;ffentlichen Diskussion aktuell niemand dar&#252;ber nachdenkt, andere Wege des Protestes zu beschreiten. In erster Linie sind hier die wirtschaftlichen Beziehungen zu nennen. Hier sind die M&#246;glichkeiten, die Missbilligung kund zu tun, sehr vielf&#228;ltig. Sie m&#252;ssen nur genutzt werden. Es stellt sich die Frage, ob im Fall China das Gewinnstreben zu Lasten der Durchsetzung der Menschenrechte in Tibet und in China insgesamt geht? Der materielle Schaden durch einen Boykott der olympischen Spiele ist jedenfalls deutlich geringer, als der von Wirtschaftssaktionen - f&#252;r beide Seiten - f&#252;r China sowie f&#252;r dessen internationale Handelspartner. Wenn es uns aber so ernst mit den Menschenrechten ist - und das sollte es uns sein - dann k&#246;nnen wir nicht nur unsere Spitzensportler daf&#252;r zur Verantwortung ziehen, sondern auch die Akteure, welche bisher von den (wirtschaftlichen) Beziehungen zu China profitiert haben. Genau diese haben die moralische Verpflichtung, auf ihre chinesischen Handelspartner sowie auf die chinesiche Regierung einzuwirken. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Olympische Spiele in Peking: Ja oder Nein?</p>
<p>Die Diskussion &#252;ber einen Boykott der olympischen Spiele aufgrund der aktuellen Situation in Tibet wird inzwischen sehr intensiv gef&#252;hrt und die Meinungsmehrheit zwischen Bef&#252;rwortern und Gegnern wechselt nahezu t&#228;glich. Genauer betrachtet, wird die Diskussion jedoch sehr einseitig gef&#252;hrt. Zum einen geht die chinesische F&#252;hrung nicht erst seit den letzten Protesten in Tibet sehr hart gegen Regimekritiker vor. Eine Diskussion &#252;ber die Austragung der olympischen Spiele in China h&#228;tte also schon bei der Vergabe vor sieben Jahren an Peking gef&#252;hrt werden m&#252;ssen. Geschehen ist dies jedoch nicht oder nur sehr leise.  Zum anderen soll hier auf dem R&#252;cken der Sportler eine Saktionierung Chinas ausgetragen werden. Diese sind jedoch eines der schw&#228;chsten Glieder in den internationalen Beziehungen zu China. Was w&#228;re, wenn die olympischen Spiele nicht gerade in diesem Sommer in China stattfinden w&#252;rden. Welche Argumente  w&#252;rden dann die Debatte zum Thema Tibet bestimmen? Fraglich ist zudem, ob ein Boykott der olympischen Spiele tats&#228;chlich eine Ver&#228;nderung zu Gunsten der Menscherechte bewirken oder diesem Ansinnen nicht sogar zuwider laufen w&#252;rden. Die Erfahrung zumindest hat gezeigt (siehe die olympischen Spiele in Moskau), dass ein Fernbleiben von den Spielen wenig nutzt.<br />
So verwundert es, dass trotz dieser regen &#246;ffentlichen Diskussion aktuell niemand dar&#252;ber nachdenkt, andere Wege des Protestes zu beschreiten. In erster Linie sind hier die wirtschaftlichen Beziehungen zu nennen. Hier sind die M&#246;glichkeiten, die Missbilligung kund zu tun, sehr vielf&#228;ltig. Sie m&#252;ssen nur genutzt werden. Es stellt sich die Frage, ob im Fall China das Gewinnstreben zu Lasten der Durchsetzung der Menschenrechte in Tibet und in China insgesamt geht? Der materielle Schaden durch einen Boykott der olympischen Spiele ist jedenfalls deutlich geringer, als der von Wirtschaftssaktionen &#8211; f&#252;r beide Seiten &#8211; f&#252;r China sowie f&#252;r dessen internationale Handelspartner. Wenn es uns aber so ernst mit den Menschenrechten ist &#8211; und das sollte es uns sein &#8211; dann k&#246;nnen wir nicht nur unsere Spitzensportler daf&#252;r zur Verantwortung ziehen, sondern auch die Akteure, welche bisher von den (wirtschaftlichen) Beziehungen zu China profitiert haben. Genau diese haben die moralische Verpflichtung, auf ihre chinesischen Handelspartner sowie auf die chinesiche Regierung einzuwirken.</p>
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		<title>Von: Frank Reich</title>
		<link>http://www.chinawatchblog.de/test-tibet.html/comment-page-1#comment-27</link>
		<dc:creator>Frank Reich</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 17:23:41 +0000</pubDate>
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		<description>ein olympiaboykott ist unumg&#228;nglich. auch die olympiasponsoren sollten sp&#252;ren, dass ihr marketing das gegenteil erreicht. wer hat eine liste aller 64 olympiasponsoren?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ein olympiaboykott ist unumg&#228;nglich. auch die olympiasponsoren sollten sp&#252;ren, dass ihr marketing das gegenteil erreicht. wer hat eine liste aller 64 olympiasponsoren?</p>
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		<title>Von: Jens</title>
		<link>http://www.chinawatchblog.de/test-tibet.html/comment-page-1#comment-7</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 22:50:59 +0000</pubDate>
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		<description>http://blog.tessarakt.de/archiv/2008/03/22/olympia-berichterstattung-durch-ard-und-zdf/</description>
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		<title>Von: tessarakt - das vierdimensionale B-L-O-G</title>
		<link>http://www.chinawatchblog.de/test-tibet.html/comment-page-1#comment-6</link>
		<dc:creator>tessarakt - das vierdimensionale B-L-O-G</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 22:50:47 +0000</pubDate>
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		<description>[...] So will man Live-&#220;bertragungen vom Platz des Himmlischen Friedens verbieten (siehe Spiegel Online), und die &#220;bertragungen des chinesischen Staatsfernsehens aus den Sportst&#228;tten werden zeitverz&#246;gert sein (siehe Tibet-Initiative Deutschland, via China-Watchblog). [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] So will man Live-&#220;bertragungen vom Platz des Himmlischen Friedens verbieten (siehe Spiegel Online), und die &#220;bertragungen des chinesischen Staatsfernsehens aus den Sportst&#228;tten werden zeitverz&#246;gert sein (siehe Tibet-Initiative Deutschland, via China-Watchblog). [...]</p>
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		<title>Von: Jens</title>
		<link>http://www.chinawatchblog.de/test-tibet.html/comment-page-1#comment-5</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 22:35:08 +0000</pubDate>
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		<description>Achja: Solche Punkte k&#246;nnte man in einer Unterschriftenaktion, gerichtet an die Rundfunkr&#228;te von ARD und ZDF, thematisieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Achja: Solche Punkte k&#246;nnte man in einer Unterschriftenaktion, gerichtet an die Rundfunkr&#228;te von ARD und ZDF, thematisieren.</p>
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		<title>Von: Jens</title>
		<link>http://www.chinawatchblog.de/test-tibet.html/comment-page-1#comment-4</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 22:30:39 +0000</pubDate>
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		<description>Zeitverz&#246;gerung? Das widerspricht der Zusicherung, freie und ungehinderte Berichterstattung zu erm&#246;glichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zeitverz&#246;gerung? Das widerspricht der Zusicherung, freie und ungehinderte Berichterstattung zu erm&#246;glichen.</p>
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