Zunehmende Probleme vor Beginn der Spiele
Nachdem wir hier im Blog schon ausführlich darüber diskutiert haben, ob die Spiele zu boykottieren sind oder nicht, scheint sich nun die Natur gegen die Spiele zu stemmen.
Über die Luftverschmutzung in Peking zu sprechen, kann ich mir an dieser Stelle wohl sparen, dies ist (inkl. der Gesundheitsrisiken für die Sportler) hinlänglich bekannt. Nun aber droht eine Algenplage die Segelwettbewerbe, sowie eine Heuschreckenplage die gesamten Spiele, zu beverhindern.
Ich schreibe aber an dieser Stelle nicht über diese Probleme, um in irgendeiner Form eventuelle Freude über möglicherweise verhinderte Spiele oder gesundheitliche Risiken für die Sportler auszudrücken. Mir geht es vielmehr um die Menschen vor Ort, die vor, während und auch nach den Spielen dort weiter leben werden (und müssen). Diese müssen die gravierenden Probleme mit der massiven Luftverschmutzung Tag für Tag ertragen, wenig Besserung in Sicht. Eventuell hätte man die Ressourcen, die man in den Ausbau der olympischen Infrastruktur milliardenweise steckt, in Maßnahmen investieren sollen, die die Probleme der eigenen Bevölkerung erträglicher gestalten.
Nur so ein Gedanke.
