Frankreichs Präsident Sarkozy zum Olympiaboykott
Die Diskussion um einen Olympia-Boykott gewinnt an Fahrt und beschäftigt immer mehr hochrangige Politiker. Offensichtlich ist es fast nicht mehr machbar, Chinas eklatante Menschenrechtsverletzungen einfach so zu ignorieren.
Nun also Sarkozy, Frankreichs multimedialer Präsident. Er sprach sich heute dafür aus, über einen Boykott der Eröffnungsveranstaltung zur Olympiade intensiv nachzudenken.
Sarkozy weiter:
“Our Chinese friends must understand the worldwide concern that there is about the question of Tibet, and I will adapt my response to the evolutions in the situation that will come, I hope, as rapidly as possible”
Auf die Frage, ob Sarkozy einen Boykott der Spiele unterstützen würde, sagte er:
he could “not close the door to any possibility.”
Offensichtlich wächst der Druck, insbesondere ausgelöst durch fortgesetzte Aktionen der Chinesen in Tibet, die diese, trotz Ausweisung sämtlicher westlicher Journalisten, offensichtlich nicht heimlich, still und leise durchführen können.

März 29th, 2008 at 18:24
das macht den kleinen grossen franzosen ja richtig sympathisch!