China hält die Hand davor
Keine kritische Recherche über Tibet, kein Interview mit einem Bürgerrechtler – nein es hätte nur ein Gespräch mit einem Experten an der Chinesischen Mauer über die Chinesische Mauer werden sollen. Trotz behördlicher Genehmigung wurde die Live-Übertragung durch Sicherheitskräfte beendet, live im Frühstücksfernsehen des ZDF. Na denn: Happy Olympia!
Zum Ansehen in der Mediathek vom ZDF.
via Vanity Care

Juli 8th, 2008 at 15:20
sehr traurig!
schmunzeln musste ich allerdings über die bildunterschrift:
“david spindler, mauerexperte” …
Juli 10th, 2008 at 07:53
Aber ein schoenes Beispiel fuer die chinesische Buerokratie. Nach einem Anruf im entsprechenden Ministerium und vermutlich einem Haidenaerger fuer den Verantwortlichen an der Mauer war alles kein Problem mehr.
In China gibt es eine Unmenge an Behoerden, Ministerium, Geheimdienste, Organisationen, etc. die allesamt entweder gegeneinander arbeiten oder nicht wissen, was die anderen tun. Jeder sieht seinen kleinen Bereich und hat gerade vor Olympia eine Riesenangst einen Fehler zu machen. Deshalb hat sich vermutlich der Zustaendige an der Mauer gedacht: Lieber einmal zuviel eingreifen, als einmal zu wenig.
Manchmal erinnert schon der Kampf um Visa, Genehmigungen oder auch die Eintragung ins Polizeiregister (muessen hier alle Auslaender machen) an Kafka. Selbst fuer Insider ein wohl nur schwer durchschaubarer Verwaltungsapparat.
August 4th, 2008 at 18:23
China: Die Zensur geht weiter…
Die chinesische Regierung macht weiter wie bisher. Das Internet wird weiterhin — auch für die Reporter —zensiert, Kritiker wie Ni Yulan werden weiterhin inhaftiert.
Im bekannten Maß werden dabei alle Menschenrechtsstandards gebrochen, Ni …