Beijing cheated about free web access
Ein Gastbeitrag von Larko
When the Chinese Olympic organizers promised that foreign journalists covering the games would have uncensored access to the Internet, I did not believe for a moment that this would actually happen. It was merely a lip service necessary to get their bid for the games approved. I am now being proven right: the Great Firewall of China curtails the Olympic media center.
Web sites like Amnesty International, Reporters Without Borders and Human Rights Watch are being blocked as well as a number of pro Tibetan sites and basically most contents critical of the pathetic rulers in Beijing. On this clip you can hear a Chinese Foreign Ministry spokesman spell out that sites related to Falun Gong are not going to be made accessible. The most outrageous statement is blaming some of the censored sites themselves for being off line. Just click on the links, folks, and see that they are on line.
Among many other sites all of Wordpress.com is being censored in China which is why this post can not be read there. Oddly enough, it is possible to post to Blogger in China but not to read Blogger blogs as Blogspot.com is filtered but Blogger.com is not. Totalitarian governments are as inconsistent as they are unreliable.
Granting the Olympic games to China was a huge mistake. The IOC apparently reasoned that the Olympics would prompt China to give in on the human rights issue but we have all way long seen the contrary. It turns out that the IOC themselves have had to give in, according to the BBC:
In an interview with the South China Morning Post, IOC press commission chairman Kevan Gosper apologised for inadvertently misleading journalists over unfettered internet access.
“I’m not backing off what I said. There will be full, open and free internet access during Games time to allow journalists to report on the Olympics,” he told the daily.
“But I have also been advised that some of the IOC officials had negotiated with the Chinese that some sensitive sites would be blocked.”
Which is another reminder that there is no point in bargaining with totalitarian rezimes as they never keep their promises and always tend to cheat.

Juli 31st, 2008 at 08:21
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Juli 31st, 2008 at 12:52
Tja…ernste Sache…als ich hierher gekommen bin, habe ich mich auch geaergert, dass Wordpress nicht erreichbar war und habe halt meinen eigenen Server aufgesetzt. Am Anfang hab ich mich auch geaergert, dass ich Wikipedia immer per Proxi aufrufen musste, bei BBC, Amnesty, etc.etc ist es das gleiche….schon doof. (Mittlerweile geht Wikipedia auch ohne) Aber mal ehrlich: Ist’s dramatisch, dass ich mir halt einen Shortcut mit Link zur ge-Anonymouse-ten Wikipedia-Adresse eingerichtet hab? Laeuft ein bisserl langsamer, aber man gewoehnt sich daran. Als ich damals noch mit 28.8k-Modem gesurft bin hats ja auch lang gedauert….
Klar kann ich verstehen, dass die Journalisten sauer sind. Schon aus Prinzip. Aber behindert es wirklich die Arbeit, wenn Sebastian Kanukommentator und Bela Fussballreporter die Seite von Amnesty International per Proxi aufrufen muessen? Genuegend freie Proxies, sogar CGI-Proxies gibts ja. Und wem das nicht reicht, der kann sich ja vom ARD-IT-Support einen eigenen Proxi nur fuer sich alleine einrichten lassen. Dann gibts die taiwanesische Tageszeitung Liberty Times endlich auch im Pressezentrum. Da wird der Delling sich aber freuen. Endlich kann er seine Arbeit machen.
Wie gesagt, ich kann verstehen, dass die Jungs genervt sind. Aber erstens haelt die chinesische Firewall nun wirklich niemanden vom Amensty-Gucken ab, der es drauf anlegt, schon gar nicht, wenn man den IT-Support eines Fernsehsenders hinter sich hat und zweitens verstehe ich noch nicht so ganz wieso ein mittelmaessig begabter Sportreporter, der im Leben wahrscheinlich noch nie die Amnesty-Seite gesehen hat, sie nun aufrufen will, nur weil er nach China gekommen ist um ueber Kanuten und Speerwerfer zu berichten.
Aber er kann ja immer noch 9 Finger in die Kamera halten um wirklich was zu bewirken!
Sorry, aber diese ganze Diskussion ist an Laecherlichkeit kaum zu ueberbieten. Gibts keine echten Probleme?
August 14th, 2008 at 00:52
>>># 2 livinginchina schreibt: ….verstehe ich noch nicht so ganz wieso ein mittelmaessig begabter Sportreporter, der im Leben wahrscheinlich noch nie die Amnesty-Seite gesehen hat, sie nun aufrufen will, nur weil er nach China gekommen ist… <<<
Warum solche Webseiten für Journalisten nicht gesperrt sein sollten:
Weil nur mal als Beispiel, z.B. “Reporter ohne Grenzen” regelmäßig den “Practical Guide for Journalists” heraus gibt, der Sicherheitshinweise für die Arbeit in Kriegs- und Kriesengebieten sowie wichtige Kontaktadressen und…. und Kontaktdaten können u.U. Überlebenswichtig sein!
August 14th, 2008 at 08:10
Mmh…hast mich ueberzeugt….daran hab ich ja gar nicht gedacht…
Hier also mein Angebot an alle Journalisten, die immer noch keinen eigenen Proxy haben um die Firewall zu umgehen:
Sollte sich die Pekinger Innenstadt waehrend der Olympiade unerwartet in ein Kriegs- oder Kriesengebiet verwandeln und ihr ohne ueberlebenswichtige Kontaktadressen angereist sein solltet, schreibt mir ‘ne Mail und ich werde euch den “Practical Guide for Journalists” gerne kopieren. Soll ja keiner sagen koennen, dass er die Olympiade wegen fehlender Sicherheitshinweise nicht ueberlebt hat. Nur mal zum Beispiel
*rofl*
Da faellt mir auf, dass die Seiten von “Reporter ohne Grenzen” und “Reporters sans frontieres” problemlos erreichbar sind. Ich ziehe mein Angebot wegen fehlender Nachfrage wieder zurueck.