Mit dem Bulldozer in die muslimische Altstadt
Rund 220 000 Uiguren sollen demnächst in sogenannte erdbebensichere Wohnblöcke umgesiedelt werden. Auf der Strecke bleibt dabei rund 85% der Stadt Kashgar in der westchinesischen Provinz Xinjiang. Der Erdbebenschutz dürfte dabei allerdings nur ein Vorwand sein. Vielmehr will man wohl etwas gegen die Aufständischen unternehmen, die sich in der verwinkelten Altstadt nicht so leicht verfolgen lassen, wie in modernen Wohnblöcken. Und so ist zu befürchten, dass erneut ein wertvoller Kulturschatz für kurzfristige politische Ziele zerstört wird. Mehr bei der NZZ
