Schnelle Lösung angestrebt
Wie die Neue Züricher Zeitung meldet, strebt China einen schnellen Abschluß der Unruhen in Tibet an und möchte die über 1000 inhaftierten Tibeter noch im April aburteilen. Neben den rund 800 festgenommenen Tibetern wird es auch Prozesse für die rund 280 Gefangenen geben, die sich selbst gestellt hatten. Es bleibt abzuwarten, ob letztere wie versprochen wirklich milder behandelt werden und ob es Todesurteile geben wird.
Zeitgleich hat die chinesische Führung auch angekündigt, dass Tibet für Touristen zum 1. Mai wieder geöffnet wird. Reiseveranstalter, Hotels, Restaurants und Souvenirläden klagen seit der Abriegelung über massive Umsatzverluste.
